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Dienstag, 25. September 2012

George RR Martin bei Denis Scheck

Hallo zusammen,

langsam erwache ich nach bestandenem Examen & Umzug langsam aus meinem Dornröschenschlaf, und habe nun wieder Zeit zu lesen. Bald kommen wohl auch wieder Reviews, ein paar sind schon fast fertig.

Und hier gleichmal ein Schmankerl: Denis Scheck, seit jeher einer der wenigen Kritiker die respektvoll mit Fantasy umgehen, und der sich zumindest bemüht, die reichlich vorhandene Spreu vom Weizen zu trennen, hat endlich George RR Martin vor die Kamera bekommen. Sehenswert!

http://www.daserste.de/information/wissen-kultur/druckfrisch/sendung/2012/23092012-george-r-r-martin-100.html

P.S: Martin kennt Karl May! Freut mich, da ich meine Abschlussarbeit über May geschrieben habe!


Samstag, 22. Oktober 2011

J.R.R. Tolkien - Der Pfeifenraucher

Ich habe ja bereits über Pfeifenkraut/Tabak & Pfeifen im "Herr der Ringe" berichtet. Das von mir überaus geschätzte "Pipes Magazine" hat eine sehr lesenswerten Artikel über der Pfeifenraucher Tolkien veröffentlicht.

Donnerstag, 15. September 2011

Zeugs

Irgendwie war die Lust zu lesen bei mir in den letzten Wochen nicht sehr präsent, ich hasse eben die Hitze, und ziehe mich da gerne in den Zustand einer Pflanze zurück. Jetzt ist Spätsommer/Frühherbst, und ich bin sehr sehr glücklich, und lese wieder. Bald kommen neue Reviews

Donnerstag, 31. März 2011

Pfeifen, Pfeifenkraut & Tabakgenuss: Herr der Ringe - Produkte

Vom Pfeifenkraut

Jedem der den Hobbit & den Herrn der Ringe gelesen hat dürfte die Affinität der Hobbits, Waldläufer & Zwerge zum Tabakrauchen bekannt sein. Während der Anteil der Hobbits an dem Lauf der Dinge, zumindest aus Sicht der offiziellen Geschichtsschreibung (d.h. der Elben), mit Ausnahme des Ringkrieges, ehr gering ausfällt, so ist das Tabakrauchen der nachhaltigste Beitrag den sie zur Kultur von Mittelerde geleistet haben. Sie bezeichnen es auch selber als "die einzige Kunst, von der wir behaupten können, dass wir sie erfunden haben". Diese Kunst war Tolkien, selbst ein passionierter Pfeifenraucher, in Analogie zur idealisierten pastoralen "englishness" des Auenlandes und seiner Bewohner, ein großes Anliegen. Insofern lässt sich vermuten, was für Tabake Tolkien bei der Erschaffung der Tabaksorten Mittelerdes wie zBsp. Langgrundblatt, Alter Tobi und Südstern vorschwebten: Die Tabake der englischen Richtung. Dies sind eben nicht jene Tabake die mit Aromen versetzt werden, die so "schön" nach Vanille, Honig und ähnlichem Süßwerk duften, sondern Tabake die ihren Geschmack durch sorgfältige Komposition, Fermentation, sowie das Räuchern erlangen, und geruchlich irgendwo zwischen Zigarre, Karawanserei und nassem Heuschober liegen ;-), aber wunderbar schmecken. Anscheinend kam lange Zeit niemand auf die Idee, von Tolkien inspirierte Tabake zu komponieren und abzumischen, selbst in der Merchandiseschwemme der nicht durchgehend gelungenen Verfilmung von Peter Jackson tauchten keine derartigen Tabake auf. Nun (unklar seit wann er sie im Programm hat) hat sich der US-amerikanische Internetshop für Herrenprodukte (sans Porn) JustForHim.com entschlossen eine Middle Earth Pipe Weed Serie auf zu setzen. Und anscheinend sind sie sehr gut gelungen, und eben nicht nur gezuckerte Rauchpappe. Leider sind sie in Deutschland nicht erhältlich, und der Zoll würde einen Import zum teuren Vergnügen machen. Ralligruftie, einer meiner Lieblingsyoutuber zum Thema Pfeife hat sich aber ein paar Proben sichern können. Und was er zu sagen hat (auch wenn er die Sünde begeht, die Filme anscheinend lieber zu mögen als die Bücher ;-) ) macht definitv Lust auf mehr:





P.S: Während im Hobbit noch von Tabak die Rede ist, korrigiert Tolkien im Herrn der Ringe dies zu Pfeifenkraut (engl. pipeweed). Jene englische Bezeichnung wurde in der Verfilmung leider etwas zu wörtlich genommen, und man hat ehr den Eindruck dass hier Marihuana als Tabak konsumiert wird.


Die Pfeifen

Sowohl in den Büchern, als auch im Film wird immer wieder die entspannte und entspannende Aura des Pfeife rauchens beschworen, und  dementsprechend haben auch die Pfeifen (sofern beschrieben) eine ehr gemütliche Gestaltung. Also ehr geschwungen und langstielig, als klein und bullig,
Im Nachhall der Filme erwarb die Nürnberger Pfeifenfabrik Vauen die Rechte zur Herstellung von vier offiziellen Tabakspfeifen: Aragorn, Bilbo, Gandalf & Gimli.  Diese Pfeifen sind allerdings kein billiger Merchandisetand, sondern hochwertige Pfeifen, die aber aufgrund der Lizenrechte & der aufwendigen Herstellung mit jeweils 210 EUR zu Buche schlagen. Für Pfeifen, die trotz alledem Serienpfeifen sind, ein mehr als stolzer Preis. Stilistisch zählen sie alle zur nicht genau einzugrenzenden Gruppe der "Lesepfeifen", genauer gesagt zu den Churchwardens , oder auch (von der Form her) zu den Tonpfeifen. Ralligruftie hat auch zu den Pfeifen ein Video gedreht.



Für die Inhaber von schmäleren Geldbeuteln, gibt es eine wunderbare Alternative: Ein handgefertigte Pfeife von Peter Lehmann, Ralf hat hierzu auch ein Video angefertigt. Ich spare noch auf mein Exemplar, sobald ich sie in den Händen halte, werde ich sie hier vorstellen.

Samstag, 5. März 2011

Neues Feature: Veröffentlichungstermine

Auf der rechten Seite findet ihr jetzt die Seite "Veröffentlichungstermine".
Dort werde ich versuchen ich die Termine der Werke die mir relevant erscheinen, sowie Cover u.ä. zu sammeln.
Natürlich versuche ich auch die deutschen Veröffentlichungen mit rein zu nehmen.

Ist noch ein WIP, wenn ihr meint dass was fehlt, lasst es mich wissen. (Kommentar oder Mail)

Samstag, 26. Februar 2011

Tragik & innerer Konflikt !

Habe soeben Versandsbenachrichtigung von Amazon für The Wise Man's Fear bekommen, es dürfte also am Dienstag da sein. Habe aber am Mittwoch eine sehr wichtige Klausur. Im schlimmsten Fall darf ich das Buch dann bis zu 24h anstarren ! Höchststrafe !

Montag, 6. Dezember 2010

Leitbild

Weshalb dieses Blog?
Weil ich Fantasy Literatur liebe, und Werke dieses Genres 90% meines privaten Bücherkonsums ausmachen.
Ebenso wird in der deutschen Blogosphäre nur sehr wenig über die Bücher und Autoren geschrieben, die mir am Herzen liegen. Die ersten Reviews werden etwas älteren Semesters sein, da ich diese grösstenteils für einen älteren, nie realisierten Blogversuch verfasst hatte.

Weshalb dann eigentlich "Speculative Fiction"?
  Ein alternativer Begriff, der mit Spekulative Fiction grösstenteils Deckungsgleich ist wäre Dark Fantasy. Ich verwende diese Bezeichnungen weil ich mich von Begriffen wie Fantasy und leider auch dem Wort Phantastik abgrenzen will. Sie stehen für mich für das epigonen- und formelhafte dass der Speculative Fiction im deutschsprachigen Raum anhaftet. Abgesehen von einigen Klassikern stehen hier leider immer noch Konstrukte wie "Stall/schmied/bauernbursche-geschehenseltsameDinge-ergehtaufeineQueste-ererfährtseinewahrBestimmung-ergewinntundvögeltdieBallkönigin" im Mittelpunkt, und verbunden mit der hierzulande oft grässlichen,kitschigen und klischeehaften Covergestaltung muß man sich nicht wundern weshalb sich auch wohlgesonnene Geister schnell abfällig über Fantasy äussern.
  Speculative Fiction wie ich sie hier rezensieren will ist oft, wenn man so will, Phantastik für Erwachsene. Das heisst zum Beispiel Tod von (scheinbaren) Protagonisten, Sex & Gewalt, komplexe Plots und vielfältige Plotlinien, vielfältige Sprache u.ä. Natürlich ist das Ganze nicht als messerscharfe Abgrenzung zu sehen, die oben kritisierte klassische Struktur findet sich in vielen Werken, aber sie stellt eben nur ein Element des ganzen dar, und nicht das ganze Buch. 
  Werken die in diese Kategorie fallen, möchte ich mich hier widmen. Diese stammen nahezu ausschliesslich aus dem anglo-amerikanischen Raum, weshalb ich auch grösstenteils die englischsprachigen Ausgaben bespreche.


Also alles auf Englisch? Und warum keine deutschen Autoren?
Da der Grossteil der Autoren über die ich hier schreibe aus USA/UK kommen bietet sich die Rezension der englischsprachigen Ausgaben an: Sie sind i.d.R. billiger, haben oft passendere Cover und sind natürlich sofort verfügbar, ich muß also nicht hoffen und warten dass/ob eine deutsche Ausgabe erscheint. Ich versuche aber den Schwierigskeitgrad des verwendeten Englische zu bewerten, so dass der unsichere Leser abschätzen kann ob das Original für ihn in Frage kommt.
Ich würde gerne auch deutschsprachige Autoren rezensieren, aber schon allein bei den Klappentexten der meisten vergeht mir die Lust (s.o.). Ausnahmen gibt es natürlich wie zBsp. Walter Moers, der mit seinen Zamonien Romanen etwas überaus eigenständiges geschaffen hat. Christopher Marzis Lycidas/Lilith/Lumen Reihe ist auch erwähnenswert, wenn auch Grundidee von sehr stark von Neil Gaiman inspiriert, und Handlung manchmal etwas chaotisch ist.